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Durch den Leipziger Osten Drucken
Geschrieben von Mike Nöbel   
Tourbericht vom 26.06.05: Durch den Leipziger Osten

IM000325_s.jpgNachdem am Vortag in den angesagtesten Tanzschuppen der Stadt bis tief ihn die Nacht das Bein geschwungen wurde, traf man sich nun zum gemütlichen Ausrollen zu einer Halbtagestour. Da ein guter Tourguide immer die Verfassung und Kondition seiner Teilnehmer beachten sollte, wurde der Starttermin vorsorglich auf 13 Uhr (Augustusplatz) festgesetzt. Tatsächlich fand sich ein beachtliches Häuflein ( 9 Pers.) welche Mut zur Tour hatten. Nach kurzer Begrüßungsanrede wurde sodann auch ordentlich in die Pedalen getreten. Erstes Ziel war der zu einer Grünfläche umgestaltete ehemalige Eilenburger Bahnhof. (Heißt deshalb so, weil vor dem Bau des Leipziger Hauptbahnhofs von dort die Züge nach Eilenburg und Wurzen abfuhren.)
Kurz vor dem Stötteritzer Wäldchen musste dann ein Teilnehmer wegen technischer Probleme ausscheiden. Die HalterungIM000331_s.jpg seiner Pedale hatte sich selbstständig gemacht und diese drohte daher abzubrechen. Zu dieser Angelegenheit sei nur der Form halber darauf hingewiesen, dass jeder Teilnehmer mit einen Bike erscheinen sollte, dessen technischer Zustand die weitgehend störungsfreie Durchführung der Tour halbwegs zulässt. Hinter Holzhausen wurde dann auf dem Kolmberg (km 10,1) die erste kurze Pause eingelegt.

Über Seifertshain ging es dann in rascher Fahrt weiter zur Kiesgrube Kleinpösna. Hier wurde aber nicht ins Wasser gesprungen sondern statt dessen unverdrossen die Auffahrt zur Brücke über die zukünftige A38 genommen. Nach der Passage von Albrechtshain (und Albrechtshainer See) war der Kohlenberg (179 Meter ü. n. N.) neues Etappenziel. Über einen schmalen, steinigen (und steilen) Pfad gelangt man hier auf den Gipfel (km 22,5) wird aber mit einen super Ausblick über die Skyline von Leipzig (incl. Sonnenuntergang) belohnt. Wenn Sie sich mit Ihrer Liebsten mal einen romantischen Abend gönnen wollen, schaffen Sie sie einfach hierhin. Nicht gänzlich ungefährlich (wg. der schmalen Wege) gestaltete sich die Talfahrt und schließlich ging es querfeldein zum ehemaligen Waldbad Brandis. Dieses ist zwar schön gelegen, aufgrund der eher mäßigen Wasserqualität aber nur für harte Naturen empfehlbar.

Zwischenzeitlich durchquerten wir den Ort Polenz und gelangten über einen Feldweg an den Schmielteich, wo das Waldgebiet des Hinteren und Vorderen Planitz beginnt. Nach ca. 5 km toller Waldfahrt erreichten wir das beschauliche Dörfchen Zeititz (km 37,0) wo im besten Lokal eine ordentliche Stärkung (Nudeln mit Gulasch) auf dem Plan stand. Da jede Pause irgendwann ein Ende hat, stiegen wir nach 45minütiger Ruhezeit wieder in den Sattel und avisierten nun den Schlosspark in Machern. An einer alten Burgruine vorbei ging es dann um den Schlossteich und durch den Ort selbst. Der alten B 6 folgend führte uns die Strecke anschließend über Gerichshain nach Borsdorf (km 48,5). Hier wurde dann die Tour beendet, da ein Teil der Mitfahrer noch weitergehende Verpflichtungen in Form der Anwesenheit zu einer Geburtstagsfeier zu erfüllen hatte. An dieser Stelle vielen Dank an alle Teilnehmer, die an diesen Tag auch mal auf Entdeckungstour abseits der sonst üblichen Magistralen gingen.



Technische Daten:

  1. Länge: ca. 50 km
  2. Zeit: 13-19 Uhr
  3. Teilnehmer: 9 Pers (4x weibl. 5x männl.)
  4. Wetter: heiter, schwach windig, ca 24 Grad, (beste Bedingungen)
 
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