fcl_links Donnerstag, 11. März 2010
spacer_menue_linksoben
Linkes_Menue fcl_links
spacer_menue_linksinnen
Hauptmenü
Freizeitclub Home
Über uns
Veranstaltungen
News Archiv
Radtourenberichte
Wandertourenberichte
Fotoalbum
Links
Kontakt
Suchen
Impressum
AGB
Sitemap
Redaktion
Anmeldemenü





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Top Freizeit Artikel
Umfrage
eigene FREIZEIT-CLUB-LEIPZIG E-Mail Adresse für 0,99€ ?
 
Wer ist online
Aktuell 16 Gäste online
spacer_menue_linksunten
spacer
spacer_menue_linksunten

Valid XHTML 1.0!


spacer_main_links spacer_menue_right
  spacer
spacer_menue_rechtstest
Partner
Image
externe Verweise
Sandra Eckart
kostenlose Bookmarks
aktuelle Nachrichten
RB Leipzig
Freizeit Club RSS
Freizeit Wetter
Leipzig
-1°C
Leipzig -1°C | Erfurt -4°C | Altenburg -1°C
spacer_menue_linksunten
menue_rechtunte_abschluß

fcl_links
Elberadweg von Riesa nach Dresden Drucken
Geschrieben von Mike Nöbel   
Tourbericht vom 10.09.05: Elberadweg (Riesa - Dresden)

Da bei unseren radlerischen Unternehmungen nicht alle in der körperlichen Verfassung eines Lance  Armstrong oder Jan Ullrich sind, starteten wir heute eine sogenannte Genießerradtour mit den vielen großen N`s. Welche das sind? Gemach, Gemach, einfach aufmerksam weiterlesen! Um auch die Spätaufsteher einmal in den Genuß sportlicher Einheiten kommen zu lassen starteten wir zunächst per Bahn gegen 11 Uhr (nicht zu zeitig!) nach Riesa. Nachdem jedermann im Zug Gelegenheit zum Kräftesammeln hatte, ging es nach kurzer Begrüßung in Riesa sogleich auf den Elberadweg (welcher übrigens in dieser Region sehr gut ausgeschildert ist). Da der Radweg dort größtenteils auf den Elbedeichen verläuft, gewinnt man gute Einblicke über den Fluß als auch das deichnahe Hinterland. Ärgerlich waren nur die immer wieder in den Weg eingelassenen kurzen Abschnitte mit Kopfsteinpflaster, an einer Stelle sogar Wildpflaster. Das hatte dann schon die Qualität von aneinandergelegten Feldsteinen.

Nach diesen ultimativen Fahrradtest erreichten wir Diesbar-Seußlitz. Hier schieben sich die Hänge des Elbtals schon sehr steil heraus, man kann die ersten Weinberge bewundern und auch der weitere Weg wird landschaftlich nun sehr abwechslungsreich. Erst aber gönnten wir uns in dieser imposanten Kulisse eine kleine Pause in einen am Weg liegenden Gasthof (nicht zu trocken!).
Nach erfolgter Stärkung führte uns die Tour nun nach Meißen. Das historische Zentrum der Stadt hat den 2.Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden und auch der stilreine gotische Dom (Bauzeit 1260-1477!) sowie die Albrechts- burg sind für einen Besuch empfehlenswert. Ein absolutes Muss ist dabei auch die Besichtigung der staatlichen Porzellanmanufaktur sowie der romanischen Nikolaikirche mit den größten Meissner Porzellanfiguren der Welt.

Doch statt der Kultur interessierte uns mehr die Natur und gerade die lässt sich ja in dieser Region gut erleben. Je näher wir nun nach Dresden kamen, umso intensiver wurde auch der Verkehr auf dem Radweg. Daher legten wir kurz vor der Stadtgrenze einen kleinen Zwischenstopp ein und kühlten uns angesichts der spätsommerlichen Temperaturen an einen mobilen Verkaufswagen mit leckeren Eis. Gemächlich (nicht zu schnell!) führte die Tour nun Richtung Zentrum. Allerdings benötigt man dafür (falls man keine Karte dabei hat) pfadfinderische Qualitäten, denn der Verlauf des Radweges lässt sich hier (ob seiner mangelhaften Ausschilderung) teilweise nur erahnen. Von Intuition und wohl auch Glück getrieben erreichten wir schließlich die Augustenbrücke und stellten nach deren Überquerung unsere Bikes am Schlossplatz ab.

Nun begann der kulturelle Teil – die Besichtigung der Dresdner Altstadt. Nach kurzen Flanieren auf der Brühlschen Terrasse wendeten wir uns Richtung Frauenkirche. Da uns dort der Aufstieg zur Kuppel zu hoch, das Eintrittsgeld zu teuer und der Andrang ohnehin viel zu groß spazierten wir weiter zum Albertinum. Dann führte die Runde vorbei an der Polizeidirektion über den Neumarkt zum Verkehrsmuseum. In der Terrassengasse (vom Flair her durchaus mit dem Leipziger Barfuss- gässchen vergleichbar) entschieden wir uns zum würdigen Ausklang des schönen Tages zur Einkehr bei einen Spanier, wo wir es uns bei Tapas, Paella und einen ordentlichen Brandy gut gehen ließen. Kurz vor 20 Uhr hieß es dann aber Abschied von Dresden zu nehmen und in der anbrechenden Dämmerung fuhren wir zum Bahnhof Dresden-Neustadt, wo bereits der Zug nach Leipzig auf uns wartete.

Technische Daten
  • Teilnehmer: 13 (9x männl./ 4x weibl.)
  •  Tourlänge:  50 km (nicht zu lang!)
  •  Wetter:        sonnig, 28 Grad, kaum Wind
  •  Pannen:       keine
 
weiter >